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Die Prinzessin auf der Erbse

 

 

 

Technische Bedingungen:

Bühnenmaße: 
Breite 5 m, Tiefe 5 m, Höhe 3 m
Spieldauer:  60 Minuten
Aufbau:        90 Minuten
Abbau:         60 Minuten

Das Spiel ist auch im Freien möglich.

Die Prinzessin auf der Erbse (Plakat)

 

Es war einmal ein Prinz, der war bisher noch gar nicht auf die Idee gekommen, eine Prinzessin zu heiraten. Seine Eltern hatten es jedoch so beschlossen. Da reiste er mit seinem Diener Ferdinand in der Welt umher, um eine solche zu finden. Aber überall stand dem etwas entgegen, was nicht in der Ordnung war. Da waren die Königin und der König sehr traurig, denn sie wollten doch gar zu gerne eine wirkliche Prinzessin haben.

Familientheater für Menschen von 4 bis 99 Jahren in einer bunten Mischung von Großfiguren, 2 Schauspielern, gewürzt mit einer kräftigen Prise Musik. Mecki Claus und Dieter Baum haben das Stück in Szene gesetzt unter der Regie von Bernd Berger, der auch die Musik schrieb.

Presse zu „Die Prinzessin auf der Erbse“
von Friedrich Münch
aus „Drei Bühnen – Drei Programme – Drei Stile!“ (Spielleiste 2/99)

Aufführung vor Brühler SchloßZwei leibhaftige Dienergestalten halten das ganze, zeitweilig turbulente, meist muntere, mitunter ein wenig gefühlvolle Geschehen zusammen. Was da alles passiert am Hof der Eltern des Prinzen, der vom Regieren gestresste Vater König und die Übermutter Königin... Unter welchen Strapazen da gereist wird, um eine Prinzessin zu finden, welche Abenteuer unterwegs bestanden werden müssen, wie man vor herrliche Märchenschlösser gelangt, in denen die Prinzessinnen ... Katastrophen! Beinahe hätte ich es verraten. Wie bei Andersen geht es natürlich gut aus, aber diese Matratzen und Federbetten und wo man die alle herholt... und was auf verschiedenen Ebenen und zwischen wehenden Vorhängen alles sonst noch geschieht ... Hans Christian hatte noch keine Ahnung, kann ich da nur vermuten. Und es wird gesungen – und was erst! – Arien! „Seit drei Tagen lauf ich nun schon durch den Matsch – und die kleinen Füße sind schon pitschenass ...“ Alles wird belebt und als Handlung fantasievoll ausgespielt und mit immer neuen überraschenden Einfällen angereichert und in stetiger Rollenpräsenz mitreißend dargestellt durch die beiden Akteure. Figurenspieler. Was sie alles gleichzeitig treiben hinter der Bühne und vor der Bühne, in unterschiedlichsten Rollen, mal offen, mal aus dem Versteck, mal wie Zauberkünstler etwas aus einer (Hut-) Schachtel hervorzaubern, pantomimisch Hochgebirge überwinden und Meere durchschwimmen, die Stimmen wirkungsvoll modulieren und alles nur... Schließlich bringt eine Erbse, eine wunderbar plazierte Erbse, alles zum guten Ende. Kunst der Inszenierung, Kunst des engagierten Spiels. Ein Märchen, das jeder zu kennen glaubt, sich so bisher nicht vorstellen konnte, eine köstliche – nicht zuletzt kreative – Interpretation durch Mecki Claus und Dieter Baum.