Die Bilder waren in der Christuskirche Königsdorf vom 22. April – 16.Juni 2005 ausgestellt.
Sie stellen einen Teil meiner Beschäftigung mit dem Buch Hiob – in der Lutherübersetzung – dar. Die Sprache des Textes ist pointiert und farbig und erzeugt eine Flut an Assoziationen. Der Text fordert Engagement, Stellungnahme.
Die Arbeiten wollen den Text nicht darstellen oder ihn illustrieren.
Sie betrachten und kommentieren ihn, sind Auseinandersetzung und Annäherung, Position und Kontemplation.
Franz Peters
Die Arbeiten sind Acryl auf Holz oder Leinwand. Die Pigmente sind selbst hergestellt.
Hiob
Ausstellung von Franz Peters
Er wird nicht aufwachen,
solange der Himmel bleibt
Sie haben mir meine Wege verstellt
Was ich fürchtete, hat mich getroffen
Ich hoffte auf Licht
Was kannst du ihm geben
Dass wir erkennen, was Recht ist
Wie ein Schatten
Und wenn du mich morgen suchst,
werde ich nicht mehr da sein
Und Hiob schwieg
Mein Elend steht gegen mich auf
Ich wartete auf das Gute
Ich war in Frieden
Ich gehe den Weg,
den ich nicht wiederkommen werde